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Hervorgehoben

Zwischen Barmbek und Winterhude am Hamburger Stadtpark und der City Nord gelegen soll auf insgesamt 39 Hektar ein neues Wohnviertel entstehen. Ziel ist die Entwicklung preisgünstiger Wohnungen für Hamburg. Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Forum Hebebrandquartier wurden 2011 Anforderungen an die Ausgestaltung und Art der Nutzung von Wohnungen, Verkehrs- und Freiflächen sowie das weitere Verfahren formuliert.
Letzteres wird nun durch den Planungsbeirat Hebebrandquartier kritisch begleitet.
Auf diesem BLOG werden Sie nun regelmäßig über die Aktivitäten des Planungsbeirates informiert. Sie können außerdem Ihre Wünsche, Fragen und Ideen mitteilen, indem Sie eigene Beiträge erstellen und andere Beiträge kommentieren.

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3. Sitzung des Planungsbeirates

Der Planungsbeirat tagte nun zum 3. Mal. Zentrales Thema war diesmal das Vorgehen zur Planung der zukünftigen Kleingärten, im Hebebrandquartier und einer zusätzlichen Fläche am Anzuchtgarten sowie aktuelle Informationen zum Wettbewerb und der Planungen für das Hebebrandquartier.

2. Sitzung des Planungsbeirates

Die zweite Sitzung des Planungsbeirates hat statt gefunden. Hierbei wurden unter anderem Vertreter des Planungsbeirates als Sachverständige für den städtebaulichen landschaftsplanerischen Wettbewerb gewählt.
Das Protokoll findet sich in der rechten Spalte.

Frage zum Quartiersparkplatz

Ich habe gelesen (sry. wo genau hab ich vergessen^^ ), dass im Bebauungsplan die Rede von einen Größeren Parkplatz er für das ganze Quartier eingerichtet werden soll, statt Tiefgaragen. Ich würde gerne wissen ob es sich bei diesem Parkplatz um einen von diesen unterirdischen ist, bei denen man das Auto in einer art Fahrstuhl abstellt und es dann Wettergeschützt und raus aus dem Blickfeld ist. Falls solch einer nicht geplant ist wäre es möglich soetwas zu bauen ?

10000er-Vertrag/Fragen

In den öffentlichen Veranstaltungen Hebebrandquartier wurde auch über die Problematik der Ersatzgestellung von neuen Gärten (Örtlichkeiten, Zeitfenster ,Zustand der neuen Flächen usw) gesprochen. Dabei kam auch der 10000er-Vertrag ins Gespräch. Dieser Vertrag, abgeschlossen zwischen der Stadt und dem Landesbund, läuft zum Jahresende aus. DIe Stadt ist um eine Verlängerung bemüht, der Landesbund eher wohl nicht (Hamburger Abendblatt vom 15.10.2011).
Warum eigentlich nicht?
Was steht im Vertrag ? Einerseits soll der Bürger sich einbringen und mitplanen. Andereseits gibt es einen Vertag ,dessen Inhalt unter Verschuß gehalten wird , der offensichtlich die Interessen der Kleingartenzunft berührt.
Null Kommentar, keine Transparenz (ein Fremdwort für die Interessenvertretung der Kleingartenvereine?) durch den Landesbund.
Ist der 10000er-Vertrag für den Kleingärtner günstiger – oder sollte besser der § 14 BKleingG -Bereitstellung und Beschaffung von Ersatzland zur Anwendung gelangen? Beinhaltet der Vertrag eine Schlechterstellung der Kleingärtner und wird er deshalb vom Landesbund nicht weiter verfolgt?

Außerdem stellt sich die Frage, ob ein Vertrag dessen Inhalt “Nicht für Dritte bestimmt” gestempelt ist, der die Belange Dritter berührt, einer sorgfältigen Prüfung standhalten würde.

Pro Kleingärten

Die Firma KONSALT hat im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg ein Gutachten erstellt. Dieses Gutachten, welches eine positive Bedeutung der Kleingärten für unseren Lebensraum Hamburg hervorhebt, ist von 2003 und hat sicherlich nicht an Aktualität verloren. (Seiten 18 und 87) Anscheinend ist dieses Gutachten (Aktueller Kleingartenbedarf und Nachfragemotive von Haushalten in Hamburg) bei den Planern/Politikern in Vergessenheit geraten oder wirkt sich störend bei Beteiligungsverfahren aus.
Leider wurde in den Beteiligungsverfahren HBQ auf dieses Gutachten nicht eingegangen, obwohl es von seiten eines Kleingärtners angesprochen worden ist.
F.Stepat

“Bezahlbarer Wohnraum ?!“

Herr Kopitzsch und der Rest des Bezirks Hamburg Nord machen schwammige und z.T. falsche Aussagen zum Thema “Bezahlbarer Wohnraum“.
In der Öffentlichkeit und der Presse steht immer nur der Begriff “bezahlbarer Wohnraum“, aber keine konkreten Zahlen über die zukünftigen Mieten.
Was ist bezahlbar?
Wenn man 4.000€ netto monatlich hat, sind 1.000€ bis 1.500€ Miete bezahlbar.
Habe ich nur 1.400€ netto ist es nicht bezahlbar.

In all den Informationsveranstaltungen die bisher stattgefunden haben, haben die Bezirksamts- und Stadtvertreter bisher nur ausgesagt, es SOLLEN 30% geförderter Wohnungsbau realisiert werden.
Das heißt aber nicht, dass 30% Sozialwohnungen gebaut werden, die man durch einen §5-Schein anmieten kann.
Es soll für die möglichen 30% geförderter Wohnungen 2 Fördermöglichkeiten geben:

- Sozialwohnungen mit §5-Schein und durch einen neuen Förderweg (der noch in Planung ist)
- Wohnungen bei denen die Eingangsmiete bei ca. 8,50€ liegt
Nach wie vor wurden keine konkreten Angaben gemacht wie sich die beiden Möglichkeiten innerhalb der vorgesehenen 30% verteilen.

1. Außerdem bedeutet das Wort SOLLEN nicht zwangsläufig dass 30% geförderte Wohnungen gebaut werden.
Falls die Stadt kein Geld hat (was ja der Fall ist) könnten es auch nur 10% geförderter Wohnungsbau sein oder weniger.

2. Auf jeden Fall werden mindestens 70% freifinanzierter Wohnungsbau geplant.

3. Diese Wohnungen sind dann für die durchschnittliche Bevölkerungsschicht in Barmbek wiederum nicht zu bezahlen, da auch Genossenschafts-Neubauwohnungen bei einer
Netto-Kaltmieten pro m² Miete bei rund 11,50€ beginnen.
Im Quartier 21 auf dem Gelände des ehemaligen Barmbeker-Krankenhaus sind die Netto-Kaltmieten bei 14€

4. Somit ist klar, dass maximal 30% bezahlbare Wohnungen entstehen sollen!

5. Deshalb ist es mehr als fragwürdig rund 330 Schrebergärten, die von Bewohnern (in der Regel mit niedrigem Einkommen) aus den umliegenden Stadtteilen genutzt werden, die für ein besseres Stadtklima sorgen, Rückzugsort für viele Tiere sind, ein Teil der Umwelthauptstadt Hamburg sind und ein Naherholungsgebiet für mindestens 1.500 Menschen sind, die die Gärten nutzen,
durch Wohnungsbau der von den Menschen aus dem Stadtteil nicht bezahlbar ist,
zu zerstören.

6. Außerdem gibt es keine Wohnungsnot in Hamburg!
Es gibt reichlich Wohnraum, der aber für den Durchschnittsbürger nicht bezahlbar ist.
Durch geplante Neubauten, die auch wieder zu teuer werden, wird es kaum mehr bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen geben.

Allerdings gibt es eine falsche Wohnbaupolitik seit rund 15 Jahren in HH,
ebenso eine überdimensionierte Vergabe an Gewerbeflächen, häufig für Büroneubauten mit anschließendem Leerstand!

Deshalb müsste die Stadt und die Bezirke da gegensteuern und nicht schützenswerte Grünflächen, die den Hamburger Bürgen gehören, zerstören!

7. Wohnungsbau ja.
Auch die anderen Bezirke haben sich in dem 6.000 Vertrag mit dem Senat zu mehr Wohnungsbau verpflichtet, allerdings mit dem Passus, dass dafür keine Schrebergärten zerstört werden.
Somit ist klar, dass Wohnungsbau auf Flächen die bisher ungenutzt sind, realisiert werden kann.

Nur Herr Kopitzsch und alle vertretenen Parteien im Bezirksamt Nord wollen Schrebergärten zur Bebauung heranziehen.

Es stellen sich folgende Fragen:
- Sollen städtische Grundstücke verkauft werden, damit sich die Stadt finanziell
sanieren kann?
- Sind es Profilierungswünsche Seitens Herr Kopitzsch und Anderer?
- Möchte die FDP, Investoren und der Geschäftswelt mal wieder Schnäppchen
durch Stadtgrundstücke ermöglichen, die danach wieder teuer verkauft werden?

D.Bittermann

Wohnmoloch !

Hamburg leidet an Größenwahn und wenn Ihr da oben so weitermacht ist Hamburg bald ein Wohnmoloch mit überflüssiger Elbphilharmonie !
Wo soll den Euer Wohnungsbau hinführen, wie sehen bitte schön die Mieter aus ??? Von wegen Umwelthauptstadt, wer wurde denn da geschmiert, das wir diesen Titel bekommen haben !

Gleisdreieck und weitere Flächen werden erneut geprüft

Mit dem sogenannten Gleisdreieck als Ersatzfläche für die im zukünftigen Hebebrandquartier entfallenden Kleingärten hat sich die Verwaltung bereits am Beginn der Planungen befasst. Die Fachleute waren sich einig. Aus vielerlei Gründen ist diese Fläche für diesen Zweck ungeeignet. Neben natuschutzrechtlichen Aspekten und Bestimmungen im Waldgesetz sprechen insbesondere die Bedarfe für die gesamtstädtische Verkehrsinfrastruktur dagegen.
Derzeit darf die Fläche deshalb gar nicht überplant werden.
Auf zahlreiche Anregungen der betroffenen Kleingärtner und des Landesbundes der Gartenfreunde hat sich der Bezirksamtsleiter, Herr Wolfgang Kopitzsch, für eine erneute Prüfung bei der zuständigen Fachbehörde eingesetzt. Diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen.
Gleichzeitig findet eine erneute vertiefte Suche nach weiteren potentiellen Ersatzflächen in der Umgebung des zukünftigen Hebebrandquartiers durch das Bezirksamt statt.
Die Ergebnisse der laufenden Bemühungen sollen im Rahmen des Öffentlichen Forums am 26. Oktober vorgestellt werden.